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Switzerland - United Kingdom: Bilateral Services Mobility Agreement (SMA)
On October 21, 2025, Switzerland and the United Kingdom extended the bilateral Services Mobility Agreement (SMA) for a further four years until December 31, 2029, with effect from December 1, 2025.
The SMA allows service providers / professionals based in the United Kingdom who wish to provide services in Switzerland for up to 90 days per calendar year to do so after notifying the competent Swiss authorities (as part of the so-called notification procedure).
This agreement maintains the facilitated access for service providers since the end of the agreement of free movement of persons between Switzerland and the United Kingdom following the latter's withdrawal from the European Union in 2021. The SMA regulates market access and temporary residence for service providers (these include, for example, management consultants, IT specialists, and engineers).
In accordance with the agreement, Switzerland will continue to apply the existing registration procedure for professionals / service providers from the United Kingdom who provide services in Switzerland for a maximum of 90 days per calendar year. The accompanying measures on the free movement of persons will also apply.
In 2024, based on the SMA, approximately 3,500 British nationals used the registration procedure in Switzerland to provide services in Switzerland. Similar figures are expected for the current year 2025.
From the Swiss perspective, the agreement provides for preferential market access in the United Kingdom in over 30 service sectors, as well as facilitations for certain Swiss higher vocational education and training qualifications.
The SMA is supplemented by an agreement on the recognition of professional qualifications, which has been in force since March 2025.
As part of the ongoing modernization of the free trade agreement, market access in the services sector is to be regulated in the long term, including a long-term solution for the provision of services by all usual categories of individuals. For this reason, the SMA remains temporary. As mentioned above, the current extension of the SMA, which will enter into force on December 1, 2025, will apply for a further four years until December 31, 2029.
Schweiz - Vereinigtes Königreich: Bilateral Services Mobility Agreement (SMA)
Am 21. Oktober 2025 haben die Schweiz und das Vereinigte Königreich mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 das bilaterale Dienstleistungsmobilitätsabkommen (SMA) für weitere 4 Jahre bis zum 31. Dezember 2029 verlängert.
Das SMA ermöglicht es Dienstleistungserbringern mit Sitz im Vereinigten Königreich, die in der Schweiz Dienstleistungen für bis zu 90 Tage pro Kalenderjahr erbringen möchten, dies nach Benachrichtigung (im Rahmen des sogenannten Meldeverfahrens) der zuständigen Schweizer Behörden zu tun.
Mit diesem Abkommen wird der erleichterte Zugang für Dienstleistungserbringer seit dem Ende des Abkommens betreffend des freien Personenverkehrs zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich nach dessen Austritt aus der Europäischen Union im Jahr 2021 aufrechterhalten. Das SMA regelt den Marktzugang und den befristeten Aufenthalt von Dienstleistungserbringern (zu diesen gehören beispielsweise Unternehmensberater, IT-Spezialisten oder Ingenieure).
Im Einklang mit dem Abkommen führt die Schweiz das bislang praktizierte Meldeverfahren für Dienstleistungserbringer aus dem Vereinigten Königreich, die während höchstens 90 Tagen pro Kalenderjahr Dienstleistungen in der Schweiz erbringen, weiter. Die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr gelangen ebenfalls zur Anwendung.
Im Jahr 2024 haben basierend auf dem SMA ungefähr 3'500 britische Staatsangehörige das Meldeverfahren in der Schweiz genutzt, um in der Schweiz Dienstleistungen zu erbringen. Für das aktuelle Jahr 2025 werden ähnliche Zahlen erwartet.
Aus Schweizer Sicht sieht das Abkommen einen bevorzugten Marktzugang im Vereinigten Königreich in über 30 Dienstleistungssektoren vor, sowie auch Erleichterungen für bestimmte Schweizer Abschlüsse der Höheren Berufsbildung. Ergänzt wird das SMA durch ein Abkommen über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, das seit März 2025 in Kraft ist.
Im Rahmen der laufenden Modernisierung des Freihandelsabkommens soll der Marktzugang im Dienstleistungs bereich auf lange Sicht geregelt werden, einschliesslich einer langfristigen Lösung für die Dienstleistungser bringung durch alle üblichen Kategorien von natürlichen Personen. Aus diesem Grund bleibt das SMA befristet. Wie bereits oben erwähnt, wird die aktuell per 1. Dezember 2025 in Kraft tretende Verlängerung des SMA für weitere 4 Jahre bis zum 31. Dezember 2029 gelten.
Austria: Introduction of new regulations for cross-border workers as of December 1, 2025
Österreich: Einführung von neuen Regelungen für Grenzgänger zum 1. Dezember 2025
Effective December 1, 2025, new regulations will be introduced for foreign nationals who live in a country bordering Austria but work in Austria, known as “cross-border commuters.”
The requirements for eligibility include
- The foreign national has a permanent right of residence and actually resides in a country bordering Austria, with unrestricted access to the labor market in that country
- The Austrian place of work is located in an Austrian district that directly borders the country of residence of the permit holder
- The applicant regularly travels to Austria for work purposes T
- he Austrian public employment service, which is the authority responsible for labor market services, must prepare an expert opinion stating that no suitable replacement worker can be found for the position to be filled.
Family members of cross-border workers are not entitled to residence rights and must apply for their own residence permit in order to be allowed to stay in Austria.
Mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 werden neue Regelungen für ausländische Staatsangehörige einge führt, die in einem an Österreich angrenzenden Land leben, aber in Österreich arbeiten, die sogenannten „Grenzgänger”
Zu den Voraussetzungen für diese Genehmigung gehören:
- Der ausländische Staatsangehörige hat ein dauer haftes Aufenthaltsrecht und ist tatsächlich in einem an Österreich angrenzenden Land wohn haft, mit uneingeschränktem Zugang zum Arbeits markt in diesem Land
- Der österreichische Arbeitsort befindet sich in einem österreichischen Bezirk, der direkt an das Wohnsitzland des Genehmigungsinhabers grenzt
- Der Antragsteller reist regelmässig zu Arbeits zwecken nach Österreich ein
- Die öffentliche Arbeitsvermittlung Österreichs, die für Arbeitsmarktdienstleistungen zuständige Behörde, muss ein Gutachten erstellen, aus dem hervorgeht, dass für die zu besetzende Stelle kein geeigneter Ersatzarbeitnehmer gefunden werden kann.
Familienangehörige von Grenzgängern haben keinen Anspruch auf Aufenthaltsrechte und müssen eine eigene Aufenthaltsgenehmigung beantragen, um sich in Österreich aufhalten zu dürfen.
Bahrain & Kuwait: Penalty introduced for late payment of social security contributions to GCC nationals
Bahrain & Kuwait: Einführung einer Strafe für verspätete Zahlungen von Sozialversicher ungsbeiträgen für Staatsangehörige der Golfstaa
The two Gulf states of Bahrain and Kuwait have introduced penalties for employers who fail to pay their monthly social security contributions on time. Until now, neither country had such penalties in place.
These obligations apply to employers of:
- Citizens of the Gulf Cooperation Council (GCC) in Bahrain or Kuwait
or
- Bahraini or Kuwaiti nationals employed in other GCC countries. In this case, the penalties will be collected by the relevant GCC pension authority in the host country.
The exact nature of the penalties and the amount of the possible fines have not yet been announced.
We will monitor the situation and provide updates on any new announcements or further information here as soon as they become available.
Employers throughout the GCC region are advised to review the contribution payment records of their GCC nationals to ensure that all required contributions have been paid in full and that future payments are made regularly within the prescribed deadlines.
Die beiden Golfstaaten Bahrain und Kuwait haben Strafen für Arbeitgeber eingeführt, die ihre monat lichen Sozialversicherungsbeiträge nicht rechtzeitig zahlen. Bisher gab es solche Strafen in keinem der beiden Länder.
Diese Verpflichtungen gelten für Arbeitgeber von:
- Staatsangehörigen des Golf-Kooperationsrats (GCC) in Bahrain oder Kuwait
oder
- Staatsangehörige aus Bahrain oder Kuwait, die in anderen GCC-Ländern beschäftigt sind. In diesem Fall werden die Strafen von der zuständigen GCC Rentenbehörde im Gastland eingezogen.
Die genaue Art der Strafen und auch die Höhe der möglichen Strafzahlungen wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.
Wir werden die Situation verfolgen und über mögliche neue Ankündigungen oder weitere Informationen an dieser Stelle informieren, sobald Neuigkeiten vorlieg en.
Arbeitgebern in der gesamten GCC-Region wird empfohlen, die Beitragszahlungsunterlagen ihrer GCC Staatsangehörigen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Beiträge vollständig gezahlt wurden und dass künftige Zahlungen regelmässig innerhalb der vorgeschriebenen Fristen erfolgen.
Peru: New guidelines for immigration controls published
Peru: Neue Richtlinien für Einwanderungskontrollen
The Peruvian Immigration Authority has issued new guidelines formalizing the procedure for conducting random checks after immigration applications have been approved.
Under the new guidelines, authorities will review at least 10% of approved immigration processes every six months (January to June and July to December) to verify the accuracy of the information submitted by foreign nationals and sponsoring companies. These checks serve to verify the accuracy of the information provided, detect fraudulent documents or conduct, and ensure that both employers and employees maintain accurate and up-to-date records with the immigration authorities.
Employers or foreign nationals who have provided false or fraudulent information to the immigration authorities face fines and foreign nationals may have their immigration status revoked. Those who fail to maintain accurate records with immigration authori ties will also face fines.
Employers and foreign nationals should ensure that their immigration-related documents are in order and be prepared for a higher likelihood of random, unannounced checks. Foreign nationals should ensure that they report any changes to their personal details and circumstances (such as residential address, marital status, passport change, or change of employer) to the supervisory authority without delay.
Whereas random checks were previously (only) possible in principle, these new, stricter guidelines are intended to ensure greater structure and consistency in the control process.
Die peruanische Einwanderungsbehörde hat neue Richtlinien herausgegeben, die das Verfahren für die Durchführung von Stichprobenkontrollen nach der Genehmigung von Einwanderungsanträgen formal isieren.
Nach den neuen Richtlinien werden die Behörden mindestens 10 % der genehmigten Einwanderungs prozesse alle sechs Monate (Januar bis Juni und Juli bis Dezember) prüfen, um die Richtigkeit der von Ausländern und entsprechenden Unternehmen einge reichten Informationen zu überprüfen.
Diese Kontrollen dienen dazu, die Richtigkeit der vorliegenden Informationen zu überprüfen, betrüger ische Unterlagen oder Verhaltensweisen aufzudecken und sicher-zustellen, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer genaue und aktuelle Unterlagen bei den Einwanderungsbehörden führen.
Arbeitgeber oder Ausländer, die falsche oder betrüger ische Angaben bei den Einwanderungsbehörden gemacht haben, müssen mit Geldstrafen rechnen, und Ausländern kann der Einwanderungsstatus entzogen werden. Wer keine korrekten Unterlagen bei den Einwanderungsbehörden führt, muss ebenfalls mit Geldstrafen rechnen.
Arbeitgeber und ausländische Staatsangehörige sollten sicherstellen, dass ihre einwanderungsbezog enen Dokumente in Ordnung sind, und sich auf eine höhere Wahrscheinlichkeit von stichprobenartigen, unangekündigten Kontrollen einstellen. Ausländische Staatsangehörige sollten sicherstellen, dass sie Änderungen ihrer persönlichen Daten und Umstände (wie Wohnadresse, Familienstand, Passwechsel oder Arbeitgeberwechsel) unverzüglich der Aufsichtsbe hörde melden.
Während zuvor Stichprobenkontrollen (nur) grund sätzlich möglich waren, sollen diese neuen, strikteren Richtlinien für mehr Struktur und Einheitlichkeit im Kontrollprozess sorgen.
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The content of this article is intended to provide a general guide to the subject matter. Specialist advice should be sought about your specific circumstances.
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